Happy Birthday – You are definitely Something Special

Miriam hat auf Facebook einen wundervollen Text zu Suki’s heutigem Geburtstag verfasst, den ich hier gerne teilen möchte:

Zwei Jahre ist sie nun alt, unsere Suki. Viele schöne Momente durften wir bis heute zusammen erleben (die weniger schönen wie sich in Dreck wälzen, Ohren auf Durchzug stellen, Mist fressen usw. werden heute ignoriert). Viele gemeinsame Wege sind wir gelaufen, manchmal sind die Wege etwas steiniger und man kommt weniger schnell voran, die meisten Wege aber sind gepflastert mit Freude und purem Glück. Du steckst uns täglich an mit deiner Lebensfreude, schenkst uns dein unerschütterliches Vertrauen und verzeihst uns die Fehler die wir machen.

Danke und happy Birthday Suki, you are definitely Something Special! ♥

Alles Liebe auch allen Geschwistern von Suki sowie deren Besitzer vom S-Wurf und vielen lieben Dank Angie für Dein Vertrauen und diesen wunderbaren und einmaligen Hund! Alles Liebe auch den tollen Eltern Kemba und Max.


Landluft

Raus aus der Stadt und rein ins Landleben – dies das Motto unseres heutigen Ausflugs.

Die Reise führt uns in Miriam’s ehemalige Heimat, den Kanton Schaffhausen. Wir starten beim Pumpspeicherwerk Engeweiher, wo Suki gleich ihr erstes Vollbad nimmt und uns fröhlich ein paar Dummies aus dem Wasser apportiert.

Twilight Star's Something Special - Suki

Danach wandern wir weiter durch den Wald in Richtung Beringen mit Ziel Randenturm. Da gibt es ein nettes kleines Restaurant, mitten im Wald. Bevor wir uns auf den Rückweg machen, stärken wir uns mit Fritten und Wildschüblig. Wieder am Engeweiher angekommen, überredet uns Suki, ihr noch ein paar Dummies ins Wasser zu werfen – ein schöner Abschluss für einen wirklich tollen Tag.


Hunde unter Wasser

Der Winter ist keine Jahreszeit, sondern eine Aufgabe

Mit oder ohne?

Gemäss dem heute erschienenen TA Artikel “Bello, an die Leine”, will die Stadt Zürich nun Parkanlagen bestimmen, in denen der Zutritt für Hunde gänzlich verboten wird. Grund dafür ist offensichtlich die gängige Missachtung der “In dieser Anlage besteht Leinenpflicht!” Schilder.  Auch habe die Angst vor Hunden in der Bevölkerung zugenommen, lässt sich die Leiterin Naturförderung von Grün Stadt Zürich zitieren.

Der Artikel regt an und scheuert Emotionen. Bis heute Abend sind mehr als 100 Kommentare dazu eingegangen;  mit teils erstaunlichen Voten: So gibt es Mitbürger die angeben nur noch mit Messern oder Sprays bewaffnet Spazieren zu gehen, um sich gegen Hunde zu wehren. Andere proklamieren die Erziehung von Haltern, nicht den Hunden. Dritte beschweren sich über Kleinkinder, Katzen, Biker und alte Leute in der Stadt und den einschlägigen Naherholungsgebieten. Wieder andere verkennen das Problem.

Ich bin geschockt über diese vielen negativen Kommentare gegenüber Hunden und ihren Haltern. Klar, als Halter bin ich irgendwie voreingenommen. Klar gibt es auch bei uns schwarze Schafe. Die gibt es wohl überall und viele Halter können von Negativerfahrungen mit anderen Haltern und Hunden berichten.

Aber woher kommt bloss diese Angst? Diese Abneigung? Ist es die Angst vor dem Unbekannten? Mangelt es an Aufklärung im Umgang mit Hunden oder Tieren generell? Oder fehlt einfach nur der konstruktive Dialog?

Fakt ist: Hundehalter sind verantwortlich für ihre Vierbeiner und Hunde gehören nicht in Badis, in Schulanlagen oder auf Spielplätze. Aber ein generelles Hunde-Verbot in Parks? Wer ist denn bitte zu dieser Jahreszeit frühmorgens in den Parks unterwegs? Wieso muss da der Hund ohne wenn und aber an die Leine? Wohl auch andere haben sich diese Frage gestellt. So reichte eine Initiantin den Vorschlag für ein Hunde-Freilauf in den Zürcher Parks, von April bis September von 21:00-10:00 Uhr sowie von Oktober bis Ende Februar durchgehend, bei der Zürcher Landsgemeinde ein. Bis anhin leider ohne Erfolg.

Was ich hingegen nicht verstehe: Wieso Familien mit Kleinkindern, die sich den Umgang mit Hunden nicht gewohnt sind, auf Hundewiesen wie der Zürcher Allmend ihre Sonntags-Spaziergänge machen müssen? Wieso genau diese Eltern gereizt reagieren, wenn man sie darauf aufmerksam macht, dass die Allmend auch eine Hundefreie Zone hat? Und sie partout nicht verstehen wollen, dass es eher ungeschickt ist, wenn sich ihr Kind mit einem Stock fuchtelnd vor einen Hund stellt oder der Hund von Hinten angefasst wird. Lobenswert hingegen sind Familien die ihren Kindern den Umgang mit Hunden beibringen wollen. So wie jene gestern auf dem Üetliberg mit dem kleinen Mädchen das unbedingt Suki streicheln wollte. Also hat Mami uns gefragt und mit unserem Einverständnis durfte das Mädchen dann Suki streicheln. Es hat sich tierisch gefreut. Mami auch. Und Suki sowieso. Beide haben was gelernt, das kleine Mädchen ebenso wie Suki.

Nicht jeder muss Hunde mögen und gesellschaftliches Zusammenleben bedarf gewisser Regeln, aber auch Respekt und Toleranz gegenüber Mitmenschen und Andersdenkenden.


RCS Weihnachtsausstellung Olten oder “Don’t touch me”

Am 11. Dezember lud die Nord-West-Schweizer Regionalgruppe des Retriever Club Schweiz (RCS) zur alljährlichen Weihnachtsausstellung in Olten ein.

Miriam, im Vorjahr noch an Krücken, präsentiert Suki das erste mal in der Zwischenklasse (15 bis 24 Monate). Da Suki, sobald sie im Ring steht, Ausschau nach mir hält, wende ich den bewerten Trick an und ziehe mich einige Zeit vor der Präsentation zurück, um das Richten aus sicherer Entfernung mitzuverfolgen.  Nebst Suki stehen elf weitere Flat Hündinnen im Ring, welche vom Britischen Richter Mr. Frank A. Whyte bewertet werden wollen. Die erste Rund läuft gut, Suki läuft wie immer super schön und ich bin gespannt auf die Einzelrichtung. Erstmal ist aber Warten angesagt. Glücklicherweise geht mein  Trick auf und Suki sucht nicht nach mir, sondern ist ganz auf Miriam konzentriert.

Als die beiden endlich dran sind und der Richter auf Suki zu geht, weicht diese zurück. Dieser sagt etwas zu Miriam, sie gibt ihm ein Leckerli und er versucht Suki zu ködern. Nur zögerlich nähert sie sich ihm und kaum hat sie das Leckerli aus seiner Hand geschnappt, zieht sie sich auch wieder zurück. Der Richter ist sehr geduldig und weist Miriam erst mal an, die erste gerade Strecke vor und zurück zu laufen. Wiederrum läuft Suki super schön. Als der Richter Whyte abermals versucht Suki zu berühren, weicht sie wieder zurück. Ein weiterer Köderversuch ist etwas aussichtsreicher: mit sichtlichem Widerwillen lässt sich Suki abtasten, aber nur kurz, bevor sie wieder zurückweicht und dem Richter den Rücken zeigt. Dieser schickt Miriam auf eine weitere Rund und Suki läuft wiederum super schön. Wieder bei ihm angekommen unternimmt Whyte einen letzten Anlauf, kniet sich sogar zu ihr nieder und versucht ihr die Brust zu streicheln, was sie in der Regel beruhigt,  doch leider erneut ohne Erfolg.

Der Richter setzt sich an den Tisch, diktiert seine Bewertung und benotet Suki mit einem SG (sehr gut).

Offensichtlich konnte Suki Mr. Whyte nicht gut riechen, doch dies ist schnell vergessen, als sie nach der Ausstellung mit Laika und Neo durch den nahen Wald tobt.

 


Something Special

Und wieder eine Narkose…

Diesmal jedoch nicht wegen eines Unfalls, sondern wegen den HD (Hüftdysplasie) und ED (Ellenbogendysplasie) Untersuchungen, bei welchen der Hund vor dem Röntgen narkotisiert werden muss.

Das Wichtigste zuerst: Laut Tierarzt wird Suki diesbezüglich mit grosser Wahrscheinlichkeit keine gesundheitlichen Probleme haben. Das macht uns froh!

Die detaillierten Resultate folgen dann in ca. zwei Wochen.

Aja, hätte ich fast vergessen: Suki’s aktuelles Kampfgewicht: 25.5 kg.


Alles eine Frage der Mischung

Zu Beginn meiner Karriere als Hundehalter bin ich auf viele Leute getroffen die Suki für einen Labrador, einen Setter oder für sonst was gehalten haben. Vor allem Neu-Hundehalter, so hab ich das bei mir selbst festgestellt, sind stets daran interessiert, welche Hunderasse gerade mit ihrem Hund spielt. In letzter Zeit haben diese Erlebnisse etwas abgerissen, doch heute war es mal wieder so weit:

SIE (den Hund an der ausgefahrenen Flexileine): Guten Morgen. Oh, was für ein schöner Hund.

ICH: Guten Morgen.

SIE: Und ein schönes glänzendes Fell hat er. Oder ist es eine sie?

ICH: Danke! Ja es ist eine sie.

SIE: Ja meine auch. Was ist das für eine Mischung?

ICH (etwas perplex): Ein Flat Coated Retriever, reinrassig.

SIE: Aha, ja. Ist sie noch jung?

ICH: 19 Monate, und Ihre?

SIE: Gut zwei Jahre.

ICH: Einen schönen Sonntag wünsche ich.

SIE: Danke, Ihnen auch.

(Abgang. In unterschiedliche Richtungen).

Versteht mich nicht falsch. Ich bin kein Rassen-Taliban und habe auch nichts gegen Mischlinge, doch denke ich beim Wort Mischung eher an Farben, einen feinen Kaffee oder vielleicht an einen Bordeaux Cuvée…

Wie auch immer, hier noch ein aktuelles Foto von Suki:

Twilight Star's Something Special


Drei Tage später, am selben Ort

suki im schnee


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